Katzen

 

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GESCHICHTE DER KATZEN

In den ersten Jahrtausenden ihres Zusammenlebens mit den Menschen galten die Katzen als Haustiere, die man wegen ihren Fähigkeiten als Mäusefänger oder einfach als Gefährten schätzte. Mitte des 19. Jahrhunderts fanden Katzenhalter in Europa und vor allem in Grossbritannien an speziellen Eigenschaften ihrer Tiere Gefallen und unternahmen zunehmend Versuche, diese Merkmale durch Züchten zu verfeinern und zu verstärken. Die erste nach heutigen Massstäben als Katzenschau geltende Veranstaltung fand 1871 im Londoner Kristallpalast statt. Einige Reisende brachten später aus andern Ländern Katzen mit. Zuerst nur Perser, später auch Siamkatzen. Alle Rassen gehören in der Regel einer von fünf Grundkategorien an: Perser, Halblanghaar, Britisch Kurzhaar, Amerikanisch Kurzhaar und Orientalisch Kurzhaar.

SEHEN KATZEN IN FARBE

Früher nahm man an, Katzen seien farbenblind und könnten nur Schwarz und Weiss wahrnehmen. Dieser Glaube kam auf, da Katzen offenbar nicht fähig waren, diese zu erlernen. In jüngerer Zeit hingegen wurde einigen Katzen beigebracht, zwischen bestimmten Farben zu unterscheiden. Katzen scheinen nicht viel von dieser Fähigkeit zu halten. Das Auge der Katze ist in anderen, entscheidenden Bereichen hochentwickelt. Das Auge der Katze verfügt mit dem sogenannten Tapetum lucidum über eine spezielle, lichterhaltende Einrichtung, die alles nicht absorbierte Licht beim Passieren der Netzhaut reflektiert. Dieser Reflektor ist auch verantwortlich für die im Dunkeln glühenden Augen der Katze.Dieses Glühen tritt auf, wenn die Pupillen bei sehr spärlichem Licht am stärksten geweitet sind. Bei sehr hellem Licht schützt die Katze ihre Augen, indem sie die Pupillen zu einem Schlitz verengt, der bei maximaler Verengung in der Mitte sogar gänzlich geschlossen werden kann, so dass oben und unten nur mehr zwei winzige Öffnungen verbleiben.