Die Orks

Das Buch von Stan Nicholls

 

Wir werden lärmen und bellen wie echte orkische Gesellen,
wir werden lärmen und bellen, so laut es geht,
mit Beute bepackt und beladen kehren wir heim aus fernen Gestaden,
ach, was für Schätze und Wunder ihr dann seht.

Lebt wohl und Wiederschauen, ihr schönen orkischen Fraun,
lebt wohl und ade ihr Frauen daheim,
wir finden grossen Gefallen an Stechen und Balgen,
und danach waschen wir die Klingen rein.

Wir plündern und brennen und später dann trennen,
wir ihnen den Kopf vom Hals und den Beutel vom Gurt,
wir kämpfen gegen sie, schlachten sie ab wie Vieh,
und saufen ihr Bier, haben sie auch noch so gemurrt.

Im ersten Land, in das wir kamen, einen hohen Turm wir sahen,
wir schlichen uns an bei Nacht legten Feuer,
wir nahmen Silber und Gold, nein, wir waren ihnen nicht hold,
und hoffen, nächstes Jahr ist`s nicht mehr, das Gemäuer.

wir sahen einen Bauer so fett mit seiner Tochter so nett,
die Spitzen unserer Dolche weckten ihn rau,

er fing an zu stammeln und zu kreischen, gab uns Gold ohne zu feilschen,
die Tochter floh, also brieten wir seine Frau.

Und jetzt, orkische Lumpen, hebt euren vollen Humpen,
in tüchtigen Schlucken sauft das Bier,
spiesst sie auf im Geplänkel wie von Schweinen die Schenkel,
fett und reich, so sehen wir Vielfrasse uns wieder hier!

Altes Kriegstrupp-Marschlied der Orks

 

bari galusst,
heisst so viel wie: Willkommen.

Die Orks sind ein rauf- und kriegslustiges Volk. In diesem Buch geht es um eine Ork- Gruppe, die Vielfrasse genannt werden. Sie wurden an eine Gestallt ver kauft die eine halb Mensch halb Hybride verkauft. Sie heisst Jennesta. Sie müssen im Auftrag von ihr ein Instrumental erkämpfen. Sie schafften es. Sie kamen aber mit dem "Stern" nie bei Jennesta an, denn er wurde ihnen schon vorher abgenommen. Und so begann die Jagd nach den Instrumentalen.


Die ganze Geschichte beruht auf einem Irrtum von den Orks. Am Schluss erklärt Seraphim es ihnen.

Die Links

Die verschiedenen Rassen von Maras- Dantien

Der Trupp

Stan Nicholls

Über mich

So könnte ein Ork aussehen. Aber den muss sich jeder selber vorstellen.

 

 

Leseprobe:

Zwei Gemeine der Vielfraße lagen ausgestreckt an einem Baumstamm gelehnt, von einem Schwarm winziger Feen verzaubert, die über ihren Köpfen flatterten und herumtollten. Weiches buntes Licht schillerte auf den Flügeln der Feen, und ihr sanfter Gesang perlte melodiös durch die spätabendliche Luft.
Einer der Orks griff abrupt zu und schloss sie um einige der Wesen. Sie kreischten jämmerlich. Er stopfte sich ihre sich windenden Leiber in den Mund und kaute geräuschvoll darauf herum.
"Aufreizende kleine Wichte", murmelte sein Kamerad.
Der erste Soldat nickte weise. "Ja, aber lecker."
"Und dämlich", fügte der zweite Soldat hinzu, als sich der Schwarm neu über ihren Köpfen formierte.
Er sah ihnen eine Weile zu und beschloss dann, sich selbst eine Hand voll zu greifen.
Sie saßen kauend da und starrten dumpf auf die rauchenden Trümmer des Bauernhauses auf der anderen Seite des Hofs. Die Feen begriffen endlich, was los war, und flatterten davon.
Ein Augenblick verstrich, ehe der erste Ork sagte: "Ist das gerade wirklich passiert?"
"Was?"
"Das mit den Feen."
"Feen? Aufreizende kleine Wichte."
"Ja, aber lecker ..." Der leichte Tritt eines Stiefels vor sein Schienbein unterbrach die Unterhaltung.
Sie hatten die Ankunft eines anderen Soldaten nicht bemerkt, der jetzt neben ihnen stand. Er bückte sich grunzend und reichte ihnen eine Tonpfeife. Leicht schwankend stolperte er davon.
Der erste Soldat hob die Pfeife und inhalierte tief.
Sein Kamerad schmatzte und verzog das Gesicht. Er bohrte mit einem schmutzigen Fingernagel zwischen der Vorderzähnen und puhlte etwas heraus, das wie ein winziger glänzender Flügel aussah. Achselzuckend schnippte er ihn ins Gras. Der andere Ork reichte ihm die Pfeife mit dem Pelluzit.